OEE – Overall Equipment Effectiveness
Die Kennzahl, die verrät, ob Ihre Produktion wirklich produziert – oder nur beschäftigt ist.
OEE steht für Overall Equipment Effectiveness und misst, wie effektiv eine Produktionsanlage genutzt wird. Sie setzt sich aus drei Faktoren zusammen: Verfügbarkeit, Leistung und Qualität.
Was bedeutet das im Kontext?
Die OEE wird berechnet als Produkt aus Verfügbarkeit (Zeit, in der die Maschine läuft), Leistung (tatsächliche vs. theoretische Geschwindigkeit) und Qualität (gute Teile vs. Gesamtproduktion). Eine OEE von 85 Prozent gilt weltweit als exzellent – der Durchschnitt im deutschen Mittelstand liegt bei 50 bis 60 Prozent.
Viele Unternehmen kennen ihre OEE nicht oder nur als Durchschnittswert über alle Maschinen. Das Problem: Ein gesunder Gesamtwert kann eine kranke Einzelmaschine verbergen. Und eine sinkende OEE ist selten ein Maschinenproblem – sie ist meist das Ergebnis einer Kaskade aus Lieferanten-Delay, Qualitätsproblemen und Schichtplanung.
Warum ist das wichtig für Frühwarnung?
Eine sinkende OEE deutet oft auf tieferliegende Probleme hin: ungeplante Ausfälle, Mikro-Stopps, veränderte Zykluszeiten oder steigende Nacharbeit. Im Kontext von NaveSight wird die OEE als Signal überwacht und mit anderen Indikatoren verknüpft – etwa Lieferanten-Delay, Defect Rate oder HR-Overtime. So entsteht ein vollständiges Bild des Produktionsrisikos.
Im Operations, Einkauf & Supply-Modul werden OEE, Ausfallzeiten und Durchsatzraten automatisch aus ERP, MES oder Excel ausgelesen und bei Abweichung von Best-Practice-Schwellen als Alert gemeldet.
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