DSO - Days Sales Outstanding
Die Kennzahl, die verrät, ob Ihre Kunden langsamer zahlen - bevor der Cashflow bricht.
DSO steht für Days Sales Outstanding und gibt an, wie viele Tage Kunden im Durchschnitt brauchen, um ihre Rechnungen zu bezahlen.
Was bedeutet das im Kontext?
Der DSO wird berechnet, indem man die offenen Forderungen zum Periodenende durch den Umsatz der Periode teilt und mit der Anzahl der Tage multipliziert. Ein DSO von 45 bedeutet: Die Kunden zahlen ihre Rechnungen durchschnittlich nach 45 Tagen.
Für den Mittelstand ist der DSO eine der wichtigsten Kennzahlen im Finanzcontrolling. Er zeigt nicht nur die aktuelle Liquiditätssituation, sondern auch Trends: Steigt der DSO von 31 auf 44 und dann auf 61 Tage, ist das kein Buchhaltungsproblem - es ist ein Frühwarnsignal.
Warum ist das wichtig für Frühwarnung?
Ein steigender DSO deutet oft auf tieferliegende Probleme hin: Kunden in Schwierigkeiten, veränderte Zahlungsmoral oder interne Prozessschwächen im Mahnwesen. Im Kontext von NaveSight wird der DSO als Signal überwacht und mit anderen Indikatoren verknüpft - etwa Support-Tickets oder Login-Aktivitäten desselben Kunden. So entsteht ein vollständiges Bild des Kundenrisikos.
Im Finance, Buchhaltung & Cashflow-Modul wird der DSO automatisch aus DATEV, Lexware oder SevDesk ausgelesen und bei Überschreitung definierter Schwellen als Alert gemeldet.
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