Cashflow-Forecast
Die Kennzahl, die verrät, ob Ihr Unternehmen in den nächsten Wochen liquide bleibt.
Cashflow-Forecast ist die prognostizierte Entwicklung der liquiden Mittel über einen definierten Zeitraum — typischerweise 13 Wochen oder 90 Tage. Er zeigt, ob eingehende Zahlungen ausreichen, um ausgehende Verbindlichkeiten zu decken.
Was bedeutet das im Kontext?
Der Cashflow-Forecast wird erstellt, indem man bestehende Zahlungsverpflichtungen (Miete, Gehälter, Lieferantenrechnungen) mit erwarteten Einnahmen (Kundenzahlungen, neue Aufträge) gegenüberstellt. Ein negativer Forecast in Woche 8 bedeutet: In zwei Monaten droht ein Liquiditätsengpass.
Für den Mittelstand ist der Cashflow-Forecast eine der wichtigsten Planungsinstrumente im Finanzcontrolling. Er zeigt nicht nur die aktuelle Liquiditätssituation, sondern auch Trends: Sinkt der Forecast von plus €180.000 auf minus €45.000, ist das kein Buchhaltungsproblem — es ist ein Frühwarnsignal.
Warum ist das wichtig für Frühwarnung?
Ein verschlechternder Cashflow-Forecast deutet oft auf tieferliegende Probleme hin: Kunden, die langsamer zahlen, steigende Materialkosten, verzögerte Projektabschlüsse oder Churn bei wiederkehrenden Einnahmen. Im Kontext von NaveSight wird der Cashflow-Forecast automatisch aus ERP-Daten, Buchhaltung und Pipeline-Daten erstellt und bei Abweichung von Best-Practice-Schwellen als Alert gemeldet.
Im Finance, Buchhaltung & Cashflow-Modul werden DSO-Drift, Beleg-Rückstau und Debitorenrisiko automatisch in die Forecast-Berechnung einbezogen.
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