Churn Rate
Die Kennzahl, die verrät, ob Ihre Kunden gehen — bevor die Kündigung kommt.
Churn Rate gibt an, welcher Anteil der Kunden in einem bestimmten Zeitraum abgewandert ist. Sie wird meist monatlich oder quartalsweise berechnet und ist eine der wichtigsten Kennzahlen für wiederkehrende Umsätze.
Was bedeutet das im Kontext?
Die Churn Rate wird berechnet, indem man die Anzahl der verlorenen Kunden durch die Gesamtzahl der Kunden zu Periodenbeginn teilt. Eine Churn Rate von 5 Prozent pro Quartal bedeutet: Von 100 Kunden sind 5 gegangen — und müssen durch teure Neukunden ersetzt werden.
Im B2B ist Churn deutlich teurer als im B2C, weil Akquisitionskosten höher sind, Vertragslaufzeiten länger und ein einzelner Kunde oft einen sechsstelligen Jahresumsatz repräsentiert. Eine steigende Churn Rate von 2 auf 6 Prozent über zwei Quartale ist kein Vertriebsproblem — es ist ein Frühwarnsignal.
Warum ist das wichtig für Frühwarnung?
Eine steigende Churn Rate deutet oft auf tieferliegende Probleme hin: veränderte Kundenbedürfnisse, schlechter werdender Support, Produktprobleme oder ein Wechsel des Ansprechpartners beim Kunden. Im Kontext von NaveSight wird die Churn Rate als Signal überwacht und mit anderen Indikatoren verknüpft — etwa DSO-Drift, Support-Tickets oder Login-Frequenz. So entsteht ein vollständiges Bild des Kundenrisikos.
Im Kunden & Churn-Modul werden Churn-Signale automatisch aus CRM, Support-Tool und Buchhaltung ausgelesen und bei gleichzeitigem Auftreten mehrerer Signale als Alert gemeldet.
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